Chronik des Vereins

Chronik des MV Neukölln-Kreuzberg e.V.       

Bekannt ist, dass der älteste Verein unserer Stadt der MV Neukölln-Kreuzberg ist. 

Dieser wurde im Jahr 1925 gegründet, vor 1945 hatte dieser Verein sein Domizil  in der Köllnischen Heide, einem Gebiet, das nach 1945 zum Ostteil Berlins gehörte.  Bis 1956 gibt es leider keine genauen Aufzeichnungen über das Vereinsgeschehen  im MV Neukölln-Kreuzberg.

Seit 1958 wurde das Reichsbahngelände an der Grenzalle nahe der Sonnenallee als Übungsplatz genutzt.

1974 musste dieses Gelände aufgegeben werden, da es zukünftig als Gewerbegrundstück bzw. als Parkplatz ausgelegt wurde. Wir fanden ein neues Domizil mitten in damals noch landwirtschaftlicher Umgebung am Massiner Weg in Berlin-Britz.

Der MV  Neukölln-Kreuzberg erlebte dort eine sehr aktive Zeit mit erstrangig durchgeführten  Landesverbandsveranstaltungen bzw. Wettkämpfe mit unseren Schweizer Sportfreunden.

1979 mussten wir leider auch dieses Gelände räumen, weil dort die Bundesgartenschau, der heutige Britzer Garten, entstand. Bis dahin hatte der Verein seinen höchsten Mitgliederstand von mehr als 220 Mitgliedern zu verzeichnen. Durch Wegfall des vereinseigenen Übungsgeländes hat sich dies leider sehr schnell geändert. Wir fanden auch so schnell keinen neuen Platz, sondern haben uns mit Gastrollen beim Hundesportverein Marienfelde u.U. sowie beim IBC-OC Berlin Süd zufrieden geben müssen. Gewaltige Anstrengungen und die freundliche Unterstützung des damaligen  Oppositionsführers im Berliner Abgeordnetenhaus und Vorsitzenden des Petitionsausschusses Herrn Dr. Jochen Vogel ist es zu verdanken, daß wir ein neues Übungsgelände an der Teilestraße in Berlin-Tempelhof, jedoch noch nahe zur  Bezirksgrenze zu unserem Stammbezirk Neukölln, einrichten konnten.

1982 konnten  wir uns daher wieder erfolgreich dem Hundesport widmen sowie seitdem auch aktiv  dem Breitensport, der inzwischen zum Turnierhundsport umbenannt wurde.  Die Bauarbeiten an der Bundesautobahn machten es notwendig, daß wir uns ab dem 1. November 1995 räumlich etwas einschränken und im Jahr 2001 nochmal um ein paar Meter den Hundeplatz verlegen mussten.

Unserem damaligen langjährigen Vorsitzenden Klaus Kriegs  ist es nach zähen Verhandlungen mit den verantwortlichen Ämtern gelungen, dass wir dieses Mal nur ein paar Meter weiter und zwar direkt an der Teilestraße parallel zur Bahn unseren neuen Übungsplatz aufbauen konnten. Hier sind wir seitdem zu finden und widmen uns mit viel Freude und Energie dem Hundesport!            

Verfasser Renate Perschke